Der Garden for Education and Healing: GEH

Seit 2011 unterstützen und entwickeln wir den GEH- Garden for Education and Healing in Bamenda, der 2001 von Rev. Samuel Ngnitidem und Sister Ann gegründet wurde. Es liegt etwa 8 km vom Stadtzentrum von Bamenda entfernt auf einem Hochplateau. Als Rev. Samuel und Sister Ann 2000 das Gelände gekauft hatten, war es Buschland, ohne jegliche Infrastruktur. Heute ist es eine abgeschlossene Anlag mit ca. 1,5 ha. Die Anlage ist eine Kombination eines Waisenhauses und eines Heilgartens. Momentan leben m GEH ca. 30 Kinder und werden dort von Rev. Samuel, Sister Ann und weiteren 4 Angestellten betreut. Neben einem Haus für die 30 Waisenkinder und Pfleger, gibt es hier noch ein Pavillon für Besprechungen und Schulunterricht, Außentoiletten und eine Außenküche. Alle weiteren Flächen werden für den Anbau von Gemüse sowie Heilpflanzen zur Selbstversorgung genutzt. Ein Ziel dieses Projektes ist die bisherige Anzahl von 30 auf 60 Kindern zu verdoppeln. Dies erfordert nicht allein die Erweiterung von Wohn- und Schlafraum für die Kinder, sondern die Fertigstellung der Klinik und den Bau einer Schule, eines Schwestern Hauses, ein Haus für ältere Waisen sowie ein Haus für Personal. Mit der Fertigstellung der bereits begonnenen GEH Klinik erhalten nicht nur die dort lebenden Kinder eine Gesundheitsversorgung, sondern ermöglicht -neben dem Verkauf von Heilmitteln -,die ambulante und stationäre Behandlung und Gesundheitsversorgung der Bevölkerung vor Ort zu Preisen, die sie sich leisten können.Das Gelände für die Schule in direkter Nachbarschaft kann dazu erworben werden. Dadurch würden der tägliche Transport der Kinder in die 10 km entfernt liegende Schule entfallen. Den Kinder in der direkter Nachbarschaft sowie dem Stadtteil Bamenda würde mit dieser Einrichtung ermöglicht überhaupt eine Schule zu besuchen.Um die Besucher des GEH zu beherbergen ist die Erweiterung des bestehenden Gästehauses erforderlich. Die Vermietung von einzelnen Zimmern stellt auch eine zusätzliche Einnahmequelle für den GEH dar. Wir hoffen in den nächsten 10 -15 Jahre diese Gebäude Schritt für Schritt zu realisieren; den GEH zu einem einen ganzheitlichen, ökologisch-ökonomisch nachhaltigen Lebensraum zu entwickeln, wo Kinder auch der Umgebung in Sicherheit, in Frieden und in Freiheit leben und sich entfalten können. Dies trotz der schwerwiegenden sozialen und wirtschaftlichen Krise, die seit Jahren das Land herrscht.

Lageplan des GEHs

Liebe Freunde und Mitglieder von Afrika Morgen, herzlichen Dank für die rege Beteiligung an Sister Anns Vortrag am vergangenen Donnerstag. Am 31. März wird es auf WDR einen kurzen Beitrag zu den Abend und das GEH-Projekt geben. Die genaue Uhrzeit geben wir noch rechtzeitig an. Bis dahin möchten wir Euch einen Beitrag von Sister Ann zeigen, zur anglofonen Krise in Kamerun und ihre Auswirkungen auf die Arbeit im Geh.

Posted by Afrika Morgen e.V. on Tuesday, March 28, 2017

Ein Video zur politischen Lage in Kamerun

Ziele

In Kooperation mit diesen beiden Vereinen, soll der Anbau von Heilkräutern zur Behandlung von Malaria und AIDS-HIV in Kamerun weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus soll der Anbau und der Vertrieb der Heilpflanzen, sowie der Anbau weiterer Nahrungsmittel, eine neue wirtschaftliche Grundlage schaffen. Wir hoffen mit unserem Projekt, durch die Bereitstellung nachhaltiger Strategien zur Verbesserung, der wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Bedingungen vor Ort beizutragen

Ziel ist es, mit dem Bau eines Gesundheitszentrums in Bamenda (der GEH) und weiterer daran gekoppelter Einrichtungen der Dorfbevölkerung und insbesondere den Waisenkindern, nicht nur eine medizinische, sondern auch perspektivische Grundversorgung bereitzustellen.

Unsere Ansprechpartner bei diesem Projekt im GEH

Reverend Sister
Ann Emmanuel Kinyuy Dinla

Reverend Pastor
Samuel Ngnitidem

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